Die erste Woche im neuen Job und das erste Wochenende

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Die erste Woche im neuen Job. Und irgendwie auch die erste Woche in einem ganz anderen Leben. Mit Spannung, Spaß und Schüttelfrost. Aber der Reihe nach.

Wer die Berichte der ersten Tage mangels Facebook-Account noch nicht lesen konnte, findet diese zum Nachlesen unten angehängt. Steigen wir am Freitag ein…

Immer noch in der Überzeugung mit Entfernen meiner Mandeln am 11.11. letzten Jahres eine Art Universalimmunität erworben zu haben, machte es mich schon ein wenig stutzig, trotz ausreichend Schlafes und anständiger Lebensweise immer müder zu werden. Die Tatsache, dass ich seit Tagen immer mehr friere, hätte eigentlich schon Alarm auslösen müssen, aber ob der Pläne für das anstehende Wochenende, blieb mir schließlich nicht viel anderes übrig, als das einfach zu ignorieren. Die freie Zeit musste eben reichen, um mich bei Kräften zu halten.
Wie schon die letzten Wochen, passte übrigens auch der Kalenderspruch in dieser Woche wieder wie die Faust auf´s Auge: „Ausreichend Ruhe gönnen“.

In den letzten Monaten konnte ich mich daran gewöhnen, dass der Freitag eher zum längsten Tag der Woche mutierte als alles andere. Diese Woche kam um 16.30 Uhr die Erlösung (was bei einem 38-Stunden-Vertrag auch eigentlich logisch ist), als man mich freundlich darauf hingewiesen hat, dass ich doch jetzt Feierabend hätte. Zuvor hatte mich schon die Computer-Uhr irritiert, die durch den Bildschirmschoner Ewigkeiten auf 14.34 Uhr stehengeblieben war. Die Konzentrationsfähigkeit ging im rapider gegen Null und trotzdem erst halb drei? Geht ja irgendwie gar nicht. Aber wie kann die Uhr auf einem PC stehenbleiben? Gar nicht. Der ist ja mit einem Server gekoppelt. Trotzdem blieb die einfach auf 14.34 Uhr stehen. Eine leichte Einschränkung meiner Hirnfähigkeiten verfolgten mich also schon den ganzen Tag. Um halb fünf dann die Erlösung.
Ab nach Hause, Rucksack wegbringen, Klamotten wechseln. Kopf aus, Spaß an.

Oktoberfest Hannover 2016
Mein Facebook-Titelbild zum Oktoberfest Hannover 2016

 

Oktoberfest 2016 - Wilde Maus XXL
Am Freitagabend auf dem Oktoberfest Hannover

Es folgte ein toller Freitagabend auf dem Schützenplatz beim zweitgrößten Oktoberfest der Welt mit Volker.
Wie das mit einem altgedienten Schützenbruder so ist, lernt man im Verlaufe des Abends die Hälfte aller Aussteller und Festwirte kennen. Dass sich am nächsten Abend noch einige der Leute an mich erinnern konnten, nehme ich einfach mal als gutes Zeichen. 🙂 „Black Hole“, „Wilde Maus XXL“ und andere Fahrgeschäfte wurden ausgiebig getestet und wer uns kennt, kann sich vorstellen, dass wir auch im strömenden Regen als alleinige Fahrgäste richtig abgefeiert haben. Eine weitere Regenpause wurde genutzt, einen besonderen Stand kennenzulernen. Hier konnte man blanko Lebkuchenherzen mit eigenen Fotos oder eigenen Schriftzügen verzieren lassen! Was für eine geile Idee! Ca. eine Stunde Wartezeit muss man allerdings einplanen. Und da ich schon jemand wusste, den ich am nächsten Abend damit überraschen wollte, verabschiedete ich mich dann auch „Bis morgen.“
Die Heimfahrt war dann das nächste Erlebnis. Die erste erreichte Stadtbahn schmiss alle Fahrgäste auf der Benno-Ohnesorg-Brücke (Capitol/Ihme-Zentrum) raus. Da es hier keine Weichen gibt, um das Gleis zu wechseln, war ich leicht irritiert. Die Nachfrage beim Fahrer brachte dann auch die Erklärung: die neuen Stadtbahnen haben keine Klapp-Trittstufen mehr und können somit nur Hochbahnsteige anfahren. So lies sich der Fahrer trotz aller BItten auch nicht erweichen, uns bis zur Glocksee mitzunehmen. Darf er ja unter den Umständen auch nicht.
Doch damit nicht genug: irgendwann endlich an der Ecke Königswortherstraße angekommen, mussten wir feststellen, dass an diesem Wochenende nur Schienenersatzverkehr nach Ahlem fährt. Immerhin: der Kiosk-Besitzer dort hat wohl das Geschäft seines Lebens gemacht. Und wir noch ein paar lustige Menschen kennengelernt, was mir immerhin noch eine kleine Flasche Pfefferminzlikör einbrachte.
Damit war aber noch nicht Schluss in dieser Nacht.
Endlich am Endpunkt in Ahlem angekommen, wurde spontan noch eine Freundin von uns geweckt und mit einem Besuch überrascht.
Tja. Wenn wir beide mal in Fahrt sind, ist halt keiner mehr sicher.
Ich kann mich erinnern, dass wir vor Jahren schon in Bayern auf einer unserer Fahrradtouren ein komplettes Zirkuszelt animiert hatten…
Wir kommen ja nicht oft dazu, gemeinsam loszuziehen. Aber wehe, wenn sie losgelassen werden… 🙂

Um 4.06 Uhr am Samstagmorgen musste ich dann einen Hilferuf auf meinem Facebookprofil veröffentlichen! Schließlich musste ich um elf schon wieder in Hildesheim sein. Obwohl mich echt unzählige Leute versucht haben zu Wecken, scheiterte es mal wieder an meinem viel zu leisen Handylautsprecher. Um halb zehn klingelte mich dann oben erwähnte Freundin an der Haustür aus dem Bett! Das half!
Um kurz nach Elf kam ich am vereinbarten Treffpunkt in der Dom-Stadt an.
Nun lief es zwar nicht ganz so wie geplant, aber ein Münzwurf entschied dann: Frühstück im Café del Sol.
Und auch wenn man manchen Menschen bei der Entfernung der Essensreste im Gesicht behilflich sein musste, lustigerweise auch mal von zwei Seiten, war´s ein toller Vormittag. Selbst wenn mein Magen durch Kaffee, Zigaretten und Frühstück (und vielleicht auch durch die kurze Nacht) anschließend Amok gelaufen ist.
Auf dem Weg zu meiner Schwester rüber nach Marienrode hat mich meine Handynavigation dann noch richtig gestresst.
Erst heißt es alle fünfhundert Meter „Bitte wenden“, dann sollte ich auf einer Brücke links abbiegen und anschließend gab´s gar kein GPS-Signal mehr. Für die wenigen Kilometer bin ich also eine dreiviertel Stunde durch Hildesheim gekurvt und habe irgendwann auch den richtigen Stadtteil und die richtige Straße gefunden. Wollte ich schon längst wieder in Ahlem sein, kam ich jetzt gerade erst bei meiner Schwester an. Und das war bloß deshalb erforderlich, weil ich in einem Moment der geistigen Umnachtung vergessen hatte, die Lieferadresse bei eBay wieder zu ändern. Immerhin gab´s noch einige Leckereien dazu. Die nächsten Fragen zum neuen iPhone wurden auch noch schnell abgehandelt und dann ging´s wieder zurück nach Hannover.
Geplant war wenigsten noch ein wenig Schlaf bis zum Abend.

Immerhin kam ich auch noch auf 45 Minuten Sofa mit geschlossenen Augen. Natürlich nicht, ohne vorher den nächsten Weckdienst zu beauftragen. Das Risiko, wieder richtig einzupennen, war einfach zu groß.
So hieß es um vier Uhr runter vom Sofa, Duschen und fein machen.
Anschließend wurden für meine Lieblings-Ex-Kollegin noch ein paar Fotos von uns aus den letzten Monaten zur Collage zusammengebastelt und gegen halb sechs, war ich wieder an dem Lebkuchenstand auf dem Schützenplatz.
Mit mehr oder weniger telefonischer Hilfe waren meine beiden Süßen dann gegen halb sieben auch am Ziel angekommen und es wurde ein schöner und lustiger Abend. Ein weiterer Kollege war leider nicht wach zu bekommen, litt er noch unter den Folgen der vorangegangen Nacht. Dafür tauchte plötzlich ein anderer (Stichwort Döner-Einladung) nebst Familie und seiner zuckersüßen Tochter auf. Auch ein Mensch, den ich vermisse. Und da ich ja ohnehin immer „Kindernotstand“ habe, nicht umsonst gibt es in meinem Freundeskreis sooo viele Muttis, hätte ich vor Freude schon wieder jubeln können, als ich mit der Kleinen Riesenrad fahren durfte. Sie wollte so gerne und niemand anders traute sich mitzufahren! Also an die Hand genommen und rauf über die Dächer unserer schönen Stadt. Ein paar Momente durfte ich mal wieder Papa spielen. Oder Onkel – wie auch immer, ihr wisst schon, was ich meine. Bei der Kleinen keine Spur von Scheu oder gar Angst. Auch nicht, als das Riesenrad oben anhielt.
Wahrscheinlich die schönsten Minuten, des kompletten Wochenendes.
Dicht gefolgt von den zwei Fahrten im „Break Dance“ mit der Person, der ich seit Monaten schon so gerne ein Lächeln auf´s Gesicht zaubere.
Und die ich schon vermisse, wenn ich einen Tag mal nichts von ihr höre..

Ein bisschen wehmütig muss ich feststellen, dass solche Freundschaften auf der neuen Arbeit nicht drin sind.
War ich bei MLD einer der Ältesten – auch wenn ich mich selten so benehme, schließlich sind 90% meines Umfeldes jünger als ich – bin ich jetzt der (zweit)Jüngste. Solche Freundschaften werden sich da nicht ergeben. Stattdessen nur professionelle Kollegialität.
Bei MLD war ich einfach geil drauf, mit manch Kollegen oder Kolleginnen meine Zeit auf der Arbeit zu verbringen – egal wie scheiße der Job war. Schließlich klafft zuhause immer noch die Lücke einer schmerzlich vermissten Partnerin und der so sehr gewünschten Kinder, die auch mein depressiver letzter Kater nicht schließen kann.
Dafür habe ich jetzt den besseren Job. Und definitiv den sichereren.

Bleibt noch der Sonntag.
Schüttelfrost, Vermieterfrust (weil dank der neuen Heizungsanlage nicht mal eine Jeans über´s Wochenende trocken zu bekommen war und auch wenn alle Heizungen aufgedreht sind die Zimmertemperatur nicht einmal 20,9° C überschritten hat; undichte Fenster nicht repariert werden aber 19,9% Mieterhöhung dreister Weise eingefordert werden – kann er lange warten), dicker Bauch und Magenschmerzen.
Folglich habe ich mich weitgehend an den Kalenderspruch der vergangen Woche gehalten und mir soviel Ruhe wie möglich gegönnt.
Ach wie spannend.
Für mich ein verlorener Tag.
Einziger Lichtblick: die Einladung einer meiner Lieblingsmuttis und ihrer Tochter ins Kino für nächsten Samstag.
Eine Person, deren größtes Ziel es ist, mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Verrückte Welt…

Irgendwie passend dazu der Kalenderspruch der nächsten Woche: „Starker Charakter“. Morgen um 5.55 Uhr online.

Und damit entlasse ich Euch jetzt in die neue Woche.

Bleibt gesund und passt auf Euch auf, Euer Tobi


Facebook vom 4. Oktober 2016

Der erste Feierabend in der neuen Firma!
Sooo viel neues!
So viele neue Leute!
Und nach vier Wochen Urlaub ein langer Tag…
Den Rest der Woche dann 10-18.30 Uhr, passt einfach besser zum Einarbeiten.
Aber Spass macht’s auf jeden Fall!
Jetzt erstmal nach Hause kommen…
Und Danke an die endlos vielen Leute, die heute an mich gedacht haben!!
Ich hab einfach die besten Freunde der Welt. 😉

Facebook vom 5. Oktober 2016

Feierabend! 🙂
Der Mittwoch könnte mein Lieblingstag werden, da die Stadt zu früh Feierabend macht und damit das stundenlange warten von gestern flach gefallen ist.
Heute bin ich zum zweiten Mal die kleine Podbi-Tour mitgefahren – morgen soll ich das ganze alleine machen, mir wird nur noch über die Schulter geschaut.. und vermutlich auf die Finger gehauen. 🙂 Wird schon schief gehen. Wenn in zwei Wochen die Dame, die sonst die Tour fährt, in Urlaub geht, muss es ja auch klappen. Zumindest sollten mir morgen die Autohäuser in der richtigen Reihenfolge einfallen… Was heute noch nicht ganz geklappt hat. Hätte ja auf meinen Spickzettel schauen können, aber das war dann auch irgendwie doof…
Anschließend bin ich noch mal alleine los, einen Schildersatz von a nach b bringen. Und konnte den kleinen Vorteil ausspielen, dass ich früher so oft für Sixt unterwegs war. Einige Querverbindungen durch Hannover sind noch im Gedächtnisarchiv abgelegt. Die entsprechenden Autohäuser kannte ich auch. Passt.
Dachte ich.
Eine LKW-Panne in der Klingerstraße (KORREKTUR: ich hab eben noch mal bei google maps nachgeschaut. Das war natürlich der EULENKAMP, die Klingerstraße ist ja nur auf der anderen Seite) und ein Unfall auf der Vahrenwalder haben mich mächtig Zeit gekostet. Aber das kann ja auch niemand ahnen.. (Na Herr Semmler, zwischen welchen Autohäusern war ich unterwegs?)
Anschließend habe ich noch eine Kostprobe davon bekommen, wie viele Schilder jeden Tag unseren Laden verlassen.
Immerhin gehen mir alle einzeiligen Nummernschilder schon alle locker von der Hand und sehen am Ende auch top aus. Von so round about 150 Schildern, die heute durch meine Hände gegangen sind, musste ich nur eins nachprägen. Und da konnte ich nichts für. Irgendwie war ein Fleck auf dem Weiß. Wir haben anschließend noch mit diversen Chemikalien ausprobiert, dass Weiß wieder weiß zu bekommen, aber die Chemi hat gesiegt – und der Fleck auch. Einziger Verlierer war das Schild. Aber dafür lag ohnehin schon der Ersatz bereit.
Mit „ein wenig Rücken“ vom vielen Stehen ging der Tag dann zu Ende. Allerdings bin ich schon ganz froh, mich um die Papier-Bearbeitung noch ein wenig drücken zu können. Das wird noch mal ein ganz anderes Kaliber. Die Kollegen von MLD werden wissen, was ich meine. Koffer leer machen ist eine Sache. Fotos, Scannen, Dokumentation eine ganz andere.
Das Ziel für morgen ist erstmal, mich nicht auf der Podbi zu verfahren, alles an der richtigen Stelle abzuliefern und alles was (irgendwo) bereitliegt, wieder mitzunehmen.
Ich bin schließlich gerade zwei Tage dabei.
Die Kollegen haben alle Jahre Vorsprung.
Aber Ihr kennt mich: dieses „nicht wissen, wie etwas funktioniert“ kann ich ja auf den Tod nicht ausstehen…
So, das war Tag zwei.

Facebook vom 7. Oktober 2016

So, zuhause.
Endlich Essen auf dem Tisch. Mein Magen hing auch schon wieder aus den Ohren… Aber lecker: Thüringer Bratwürstchen mit Kohlrabi und Kartoffeln, etwas zerlassene Butter drüber… Mh… Made bei Papa.
Warum so spät? Weil ich noch schnell einkaufen musste, da sowohl morgen Abend (evtl. Oktoberfest) wie auch der komplette Samstag (für Hildesheim reserviert) erstmal ausgebucht sind. Also vielleicht keine Zeit mehr zum Einkaufen. Dann lieber das Nötigste gleich holen.
Übrigens gibt´s diese Woche die Kiste Becks für 9,99 € bei REWE…
Sorry. Ich musste mich jetzt satt essen.
Das Loch im Bauch war einfach zu groß.
Jetzt kann ich weiterschreiben. 🙂
Irgendwie hundemüde fing der Tag schon an. Um nicht zu erwähnen, dass mir auch jetzt schon wieder fast die Augen zufallen.
Dafür lief der Tag dann eigentlich unerwartet glatt. Gott sei Dank.
Nach der Serie Schilder, die ich als erstes gestanzt und gefärbt hatte, hab ich mich ein Viertelstündchen mit dem Chef unterhalten. Er wollte eigentlich nur wissen, wie ich klar komme. Da ich das Gefühl habe, mit diesem Menschen so ziemlich auf einer Wellenlinie zu liegen, musste gleich mal ein kleiner Kommunikationstest her: ich nahm einfach die Antworten auf seine noch nicht gestellten Fragen vorweg und habe damit auch voll ins Schwarze getroffen. Ganz ehrlich, selten habe ich mich so schnell so wohl gefühlt wie da. Wie überall gibt es natürlich auch hier wieder „echte Typen“ und „starke Charaktere“. Auch wenn ich nur einen Bruchteil davon bisher kennenlernen konnte. Mir ist das tausend Mal lieber, als einen Haufen Langweiler um mich zu haben.
Und morgen soll wohl so eine Labertasche aus dem Urlaub zurückkommen.. Ich bin ja mal gespannt. 😀
Anschließend ging es dann auf meine erste Tour.
Durch das Gespräch waren die Sachen schon alle gepackt, also konnte ich (in Begleitung) gleich losfahren. Ich wurde sogar ganz offen gefragt, ob ich alleine reingehen möchte oder lieber doch noch jemanden an meiner Seite haben, der mit drauf schaut, was ich da so tue! Sehr geil! Ich liebe diese offene Kommunikation! Das spart so viele Missverständnisse.
Auch wenn ich es eigentlich genau wie so viele andere Menschen nicht mag, jemanden hinter mir stehen zu haben, der mir auf die Finger schaut, zog ich die Sicherheit, nicht gleich das erste Riesenfettnäpchen mitzunehmen, eindeutig vor.
Im Prinzip aber völlig unnötig. Ich hätte alles richtig gemacht.
Trotz der leichten Müdigkeit. 😉 Vielleicht hätte ich die Sachen hier und da anders abgelegt als andere – aber das ist ja irgendwie auch normal und ich bemühe mich schon, die Kunden den Unterschied auch möglichst wenig bemerken zu lassen.
Wieder zurück im Geschäft hab ich dann noch bei der weiteren Bearbeitung zugeschaut, einige viele Schilder entwertet, auch mal schnell ein Brot gegessen und am Ende ging´s an den PC.
Für heute auf´s Zuschauen beschränkt, wurde mir doch schon recht ausführlich erklärt, wie ich die Aufträge im System erfasse. Vieles von dem unendlichen Papierkram ergab plötzlich von alleine einen Sinn. Mit den entsprechenden Nummern-Listen (Kd-Nr. usw.) ausgestattet, sollte die technische Bearbeitung eindeutig machbar sein. Vieles erinnert mich an die Software von JalouCity damals. Irgendwie. Sehr beruhigend: das krieg ich hin.
Auch noch gut im Gedächtnis: die vielen Varianten und Möglichkeiten, an die beim Sicht- und Sonnenschutz immer gedacht werden musste. Sonst käme die falsche Ausführung. Hier ist es nicht ganz unähnlich. Beherrscht man erst das Handwerk, kommt es einfach auf die Qualität an. Also die kontinuierlich fehlerfreie (und möglichst störungsvermeidende) Bearbeitung.
Einen Super-Bock hatte ich dieses Jahr bei MLD schon, als ich unsere Ware im Koffer belassen und weitergeschickt hatte. Wobei ich mich wirklich noch über die leere Halle gewundert hatte! 🙂
Passiert eben.. Genau wie der neue Bolzenschneider, den ich kurz noch eine Städtetour nach Berlin verpasst hatte. 😀
Fehler passieren eben. Und manchmal ist das dann wie mit meinen Sprüchen: ich rede meist nicht viel – aber wenn ich mal etwas raushaue, dann auch richtig!
Ganz am Ende des dritten Arbeitstages durfte ich dann ein weiteres Déjavue erleben: „Du hast Feierabend, was machst Du noch hier?“ 😀 Ja, das kam mir jetzt wirklich bekannt vor! Und es kam die gleiche Antwort von mir wie immer: „Ich nehm´ das nicht so genau.“
Und *grins* es kam natürlich das allseits übliche Kopfschütteln. 😀
(Ich könnte jetzt erwähnen, dass ich es einfach unhöflich gefunden hätte, wenn jemand länger macht und mir trotzdem in Ruhe und intensiv etwas erklärt und ich dann um Punkt 18.30 Uhr aufstehe und gehe… Aber das würde dem vorherigen Absatz ja die Wirkung nehmen. So erwähne ich das jetzt eben nicht.)
Und damit wären wir dann temporal auch schon am Anfang dieses Textes angelangt.
Meine Texte werden wieder länger, merke ich gerade. ^^
Hm. Ich vermute, wird wohl niemanden stören. 🙂
Im Gegenteil, sind in letzter Zeit wieder einige begeisterte Leser(innen) hinzugekommen.
Und wem´s nicht gefällt, der muss es ja schließlich auch nicht lesen.
Was gibt´s noch?
Die Busverbindung klappt super darüber, so bin ich auch regelmäßig immer eine Viertelstunde zu früh eingestempelt. Wie bei solchen Anlagen üblich, interessiert die das allerdings überhaupt nicht, wie früh man kommt. 🙂 Das wird zwar registriert aber nicht angerechnet.
Bei meinen Eltern herrscht der alltägliche Wahnsinn.
Pascha steckt mir schon dauernd seine Foto ins Ohr, weil er endlich gestreichelt werden will.
Dem Rest geht´s wie immer.
Außer das allen kalt ist. Aber da seid sicher auch Ihr dabei, oder?
Wohl dem, der jemanden zum Kuscheln hat…
In diesem Sinne, habt einen schönen Abend und eine gute Nacht!
Morgen ist Freitag!!! 🙂
Euer Tobi